Herzlich Willkommen bei der IG Söldnergilde Waldsolms
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Das Ende der ersten Druiden nach der Dracheninvasion

 

Nichts ließ darauf hinweisen, dass die Druiden, die in Waldsolms eine neue Heimat fanden, diese so schnell wieder verlieren sollten.

Im Jahre 1217, im Frühjahr kehrte der Ende des Jahres 1216 für tot gehaltene Dämon zurück, welcher schon im Vorjahr die gesamte Grenzregion West in aufruhe versetzt hatte.

Andere behaupteten, dass das wiederkehrende Wesen nur der „Bruder“ des ersten Dämons war.

Ob nun „Bruder“ oder Original, das Böse, welches als vernichtet galt, kehrte wieder und musste erneut vernichtet werden.

 

Weil man dieses Mal dem Feinde nicht die Zeit geben wollte seine Kräfte zu stärken, suchte man nach diesem. Nach einigen Monaten meinte man den Standort des Feindes ausgemacht zu haben und schickte einen Spähtrupp voraus, während man ein Heer in der Hauptstadt formierte.

Doch die Bevölkerung wart ungeduldig und so entschied man einen Trupp „Freiwilliger“ den Spähern hinterher zu schicken.

 

Zu dieser Zeit waren nur noch wenige Söldner der Gilde auf der neu gegründeten Söldnerschule in der Grenzregion West zurückgeblieben. Unter ihnen einige neu initialisierte Gildenbrüder, alt gediente Recken, der Anführer der örtlichen Druidengemeinschaft und die sich um den Besitz des Geländes immer noch streitende Hochdruidin, die einst die Burg führte und sich auf unerklärliche Art und Weise nun an alle Einzelheiten ihres früheren Lebens zu erinnern schien.

 

Während also die „freiwilligen“ Truppen sich den zu erwartenden Standort des großen Feindes näherten und somit den Feldzug gegen diesen großen Feind voran treiben wollten, war die neue Söldnerschule auf magischen Grund quasi fast ungeschützt und dies nutzte der Feind aus.

Der große Feind aus 1216 schlug genau dort zu. Nicht wie erwartet würde man ihn am Standort des Feldzuges stellen können, da er bereits mitten ins Herz der Söldnergilde zustach.

Bei diesem Kampf, den Kampf um die Söldnerschule gegen den Dämon, wurde fast die gesamte Besatzung der Schule getötet.

Als die Niederlage nahe schien, sollte ein Melder entsandt werden, um den Feldzug mitzuteilen, dass der Feind alle getäuscht hatte und an einen anderen Ort war als erwartet.

Doch bevor der Melder der Söldner entsandt werden konnte, schmiedeten die Druiden schon eigene Pläne, der Anführer der Druidengemeinschaft wollte sich den Dämon nicht offen stellen. Aus Angst um sein adliges Blut schmiedete er seinen Plan. Der Dämon sollte gebannt werden, doch wie? Schon bei Kampfversuchen verpufften seine gerufenen Versteinerungsversuche und auch kein Windstoß konnte diesen Dämon halten. Da er Schüler der Hochdruidin war, ersehnte er ihren Rat und bekam ihn auch.

Zusammen webten alle verbliebenen Druiden heimlich hinter den Augen der Krieger der Söldnergilde, die immer noch mit den Dämon beschäftigt waren, große magische Kräfte. Als dies von den Kriegern erkannt wurde, wurde schnellst möglich der Melder zur Auftragserfüllung entsandt.

 

Einige Schritt von der Burg der Söldnerschule entfernt wurde dieser Melder Zeuge des Geschehens, wenn Magier zu hohe Magie weben. Er wurde von einer massiven Druckwelle gepackt und zu Boden geworfen. Als er sich nun wieder aufrichtete und umdrehte, sah er einen flammenlosen grünen Feuerball, der die gesamte Burg verschlang.

Ein Ritual musste gewirkt worden sein, ein fürchterliches.

Als der grüne Schleier verschwunden war, kehrte der Melder zur Söldnerschule zurück und musste feststellen, dass alle verbliebenen Söldner, die Druiden, sowie der Dämon verschwunden waren und nur die im Kampf gefallenen Toten zurückblieben.

Alle Geheimnisse der Burg waren vernichtet, oder etwa nicht? Er erinnerte sich, dass die Druiden getuschelt hatten. Er meinte gehört zu haben, dass die Hochdruidin ein Duplikat der Burg mit allen noch lebenden Anwesenden und allen Geheimnissen der Burg in das Königreich des Druidenanführers transportieren wollte. Hatte dieses Ritual auch den Dämon mit weggerissen? Gibt es also Überlebende?

Es gab auch Gerüchte, dass der Anführer der Druiden vor einiger Zeit der Söldnergilde abschwören wollte und hierzu sich selbst, wie auch Vertrauten, vielleicht unter Zwang ein Serum verabreichte, um die Bindung mit der Söldnergilde und ihren Mitgliedern zu vernichten. Waren diese möglichen Überlebenden also nun Abtrünnige? Oder war sogar das Gerücht wahr, dass die Druiden innerhalb einer unerforschten Höhle ein Portal fanden?

Gab es Überlebende, wo waren diese Überlebende, sind sie durch den grünen Feuerball oder durch ein Portal verschwunden? Der Melder wusste es nicht.

Er machte sich nun auf den Weg, um diese Ereignisse zum fehlgeleiteten Feldzug zu tragen.

 

Eins blieb aber schon dort gesicherte Wahrheit, dass die ersten Druiden des Landes, die nach der Dracheninvasion Fuß auf die Ländereien Waldsolms setzten, nun nicht mehr dort waren.

 

 

(Originaltext: Gregor Wolf, aktualisiert 02.07.2017)

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