Herzlich Willkommen bei der IG Söldnergilde Waldsolms
Herzlich Willkommen bei der IG Söldnergilde Waldsolms

Die Satzung der Söldnergilde

 

 

 

Gildensatzung

der Söldnerschulen Hohensolms

 

 

 

 

Die Gildensatzung bekommt ein Söldnerrekrut oder Unteres Gildenmitglied in der Grundausbildung Stück für Stück beigebracht und nach dem Eintrittsritual in schriftlicher Form überreicht. Die Gildensatzung, in schriftlicher Form darf die Mauern der Söldnerschulen nur mit Gildenverfügung verlassen.

 

Die Gildensatzung darf nur durch den Hohen Rat der Gilde verändert werden. Es reicht ein Mehrheitsentscheid.

 

 

 

Die Gildensatzung ist verpflichtend. Nur Kodex und Credo sind in ihrer Wertigkeit der Satzung höher zu stellen.

 

Kodex

Die Lebensregeln sind einfach und werden von jedem Mitglied, ob Unteres Gildenmitglied oder Großmeister beachtet und geachtet.

  1. Die Gildensatzung ist gegenüber Außenstehenden geheim zu halten
  2. Ein reines Herz ist für jeden an zu streben
  3. Individualität steht über Zwang
  4. Alle Gottheiten sind zu tolerieren
  5.   Gildenverfügungen und der Inhalt der Gildensatzung ist folge zu leisten
  6. Einen Gildenbruder ist jederzeit zu helfen, so er sich keine Verfehlung zu schulden kommen gelassen hat
  7. Jedes Gildenmitglied ist frei, im Handeln, in der Arbeitswahl und bei der Wahl seines Lebensstils, soweit er sich dadurch keine Verfehlung zu schulden kommen lässt
  8. Alkoholkonsum, ausgiebiges Feiern, leichtere Gesetzesübertretungen einiger Ländereien, Huren besuche von unverheirateten Mitgliedern und Glücksspiel, sind unter Anderen keine Verfehlungen
  9. Unbeauftragter Mord, Diebstahl oder sogar beauftragtes abschlachten von Unschuldigen, sind unter Anderen Verfehlungen
  10. Jeder freischaffend verdienter Sold gehört dem jeweiligen Söldner, es gibt keine Abgaben davon an die Gilde
  11. Der Kodex ist über die Gildensatzung zu stellen und kann nur durch eine einstimmige Abstimmung des Hohen Rates der Gilde verändert werden
  12. Egal in welchen Ländereien ihr euch befindet, tragt die Gilde im Herzen, so wie ihr auch nicht vergessen werdet

 

 

Credo

„Ein Mann ist kein Mann und zwei Mann sind ein Mann“

„Folge dem Ruf des Herzens und du wirst durch das Feuer neu Geboren.“,

„Verbundenheit bedeutet Familie“

 

 

 

Inhalt der Gildensatzung, der Söldnergilde Hohensolms, durch den Hohen Rat der Gilde beschlossen.

 

Gildenstruktur

 

Rangfolge

 

Ausbildungsinhalt

 

Eintrittsritual

 

Befehlsstruktur

 

Rechte und Pflichten

 

Gildengerichtsbarkeit

 

Verfehlungen

 

Gründungsgeschichte

 

Austritt aus der Gilde

 

 

 

 

Gildenstruktur (Standorte-Zweck-Befehlshaber, Wappen)

Standorte der Gildenschulen

Gildenwappen

 

 

Grafschaft Tannengrund               Holz-Depot                              Julia de Longbow

 

Grafschaft Schafurt           Seefahrt und Kartografie             Lupus Martin de Pirat

 

 

Standorte der Gildenschulen

Grafschaft Weilau                       Waffen-Depot                  Ragna de Bär

 

Grafschaft Brauntal          Handwerk- und Schmiedekunst    Stephan de Swordsman

 

Grafschaft Nordmark                  Nachschub-Depot              Karl Al de Axes

 

 

 

 

Rangfolge (Dienstgrade)

Dienstrangfolge

 

Dienstgrade in militärischer Form gibt es bei der Söldnergilde nicht, im Grundgedanken sind wir alle Brüder der Flamme. Trotzdem existiert eine Führungsriege und Ausbildungsmeister. Von oben herab stehen nun hier die Rangfolgen der Gildentitel.

 

 

Gildenmeister    Seine Aufgaben bestehen hauptsächlich in der Wahrung des Credos und des Kodexes, sowie im Ausbau von Diplomatie, dem schließen von Bündnissen und Handelsabkommen und der Erweiterung des Einflussbereiches der Gilde.

 

Prokurator       Er ist für die finanzielle Lage der Söldnergilde verantwortlich. Die Bewahrung des Gildenschatzes und aller Geheimnisse der Gilde sind seine Pflicht. Ebenfalls fällt die Kontrolle eventueller Magier oder magiebegabter Söldner ihm zu.

 

Großmeister      Ihre Aufgabe ist es die Gildenschulen zu Leiten. Alltägliche Probleme und Sorgen sind ihre tägliche Arbeit. Koordinierung und Geschick im Umgang mit der Besatzung der Schulen und den Verhältnis zu der Zivilbevölkerung liegen unter ihrer Aufsicht.

 

Ausbildungsmeister      Aufgaben von Ausbildungsmeistern sind alle regulären Tätigkeiten, die die Großmeister an diese fähigen Männer und Frauen weiter geben. Dabei kann es sich unter anderem um Training für neue Rekruten oder Untere Gildenmitglieder handeln, Aufsicht über die Wachdienste, Buchhaltung über Depotbestände, Aufsicht über die Verpflegungsversorgung, Spezial Training für Söldner und vieles andere handeln.  

 

Söldner  Alle Gildenmitglieder die ihre Grundausbildung und die Prüfung des Glaubens bestanden haben dürfen sich Söldner der Söldnergilde Hohensolms nennen.

 

Untere Gildenmitglieder und Rekruten    Der Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen ist die abgelegte Grundausbildung. Untere Gildenmitglieder haben diese schon bestanden, wohingegen Rekruten weder bewiesen haben, dass sie fest im Glauben an die Flamme im Herzen sind, noch ihre Kampfkünste bewiesen sind.

 

 

 

Ausbildungsinhalt (Grundausbildung-Glauben-Spezialausbildungen)

 

Grundausbildung

 

Im Inhalt der Kampfausbildung von Rekruten, im täglichen Umgang auch Anwärter genannt, sind alle uns bekannten Kampftrainings zu durchlaufen. Stabkampf, Schildkampf, Schwert und Schild, zwei Schwerter, ein Einhänder, ein Zweihänder, Messerkampf, Dolchkampf, Messerwurf, Axtkampf, Axtwurf, Axt und Schild, Zweihandhammer, Hammerkampf, Hammer und Schild, Armbrust, Bogen, Langbogen, Speer und Nahkampf, in Angriff und Abwehr. Getreu nach dem Credo „Ein Mann ist kein Mann und zwei Mann sind ein Mann“ wird zusätzlich Paarkampf geübt, deren Besonderheit beim Abwehrverhalten, mit einem Rücken an Rücken Manöver perfektioniert wird, so dass zwei Mann eine Einheit bilden, ohne Schwachstelle.

Einzelheiten zu den durchzuführenden Übungen jeder Waffenart sind im Manuskript „Rekrutengrundlage“ festgehalten.

Trainiert wird sechs Mondzyklen lang und beginnend mit dem darauf folgenden Vollmond startet die Prüfung der Bewehrung. Kondition, Mut und Fertigkeiten, an einer vorher vom Rekruten ausgewählten Waffenart werden überprüft.

Erfahrene Recken, die sich der Gilde anschließen wollen, können darauf bestehen der Prüfung der Bewehrung auch schon beim ersten Vollmond nach ihrem Eintreffen entgegen zu treten.

Magiebegabte oder geschulte Magier werden persönlich vom Prokurator unterrichtet und einer Prüfung der Bewehrung unterzogen.

Abnehmen darf jeder die Prüfung, der ein Auftragsschreiben dazu besitzt, eine Gildenverfügung dazu besitzt oder Mitglied des Hohen Rates der Söldnergilde ist.

 

 

 

Glauben

 

Wem es an Ehrbarkeit mangelt wird kein Söldner der Gilde. Parallel zu der kämpferischen Grundausbildung durchläuft auch jeder Rekrut, sowie die Unteren Gildenmitglieder eine Ausbildung des Glaubens. Wie genau diese Schulungen durchgeführt werden, ist im Manuskript „Glaubensgrundlagen“ festgehalten.

Die Festigung des Glaubens ist wichtig für das Beitrittsritual, da dieses nur von einem Wesen reinen Herzens oder wahrhaften ehrlichen Büßern bestanden werden kann. Dabei unterscheidet sich die Reinheit des Herzens in vielen Punkten stark von den Glaubensbekenntnissen der meisten Gottheiten.

Die Reinheit des Herzens begründet sich größtenteils auf das Vertrauen in sich selbst und die jeden Wesen eigene Flamme. Mit Göttern hat dieser Glaube nichts zu tun, nur mit Ehre und Wahrheit. Getreu den Credo „Folge dem Ruf des Herzens und du wirst durch das Feuer neu Geboren“ ist die eigene Stärke nichts ohne den Willen der Seele.

Entscheiden, ob der Rekrut oder das Untere Gildenmitglied die Prüfung des Glaubens bestanden hat kann jeder, der ein Auftragsschreiben dazu besitzt, eine Gildenverfügung dazu besitzt oder Mitglied des Hohen Rates der Söldnergilde ist.

 

 

Spezialausbildung

 

Besondere Fertigkeiten, Taktiken und Wissen werden erst nach dem bestehen des Rituals an das Gildenmitglied weiter gegeben. Als vollwertiges Mitglied der Gilde stehen jeden Söldner einige Möglichkeiten offen seine Talente weiter auszubilden.

Mitglieder der Söldnergilde, die zum Beispiel das Bogenschießen perfektioniert haben, geben ihr Wissen als Lehrmeister weiter. Solche Lehrmeister werden dann zum Mentor für fähige Söldner.

Söldner die Willens sind, sich weiter zu entwickeln, können Anfragen an Spezialisten stellen, Söldner die lehren können und Talente bei anderen Söldnern erblicken, können diese in die Lehre nehmen.

 

 

 

Das Eintrittsritual  (Zweck-Durchführung-MöglicheFolgen)

 

Vorbereitung

 

Wie beim Ausbildungsinhalt festgeschrieben ist es ausgesprochen Wichtig, für den Beitritt bei der Söldnergilde auch die Beweggründe der Gilde und die Eigenen zu kennen, und mit voller Überzeugung dahinter zu stehen.

Nach beendeter Festigung des Glaubens, an das Feuer im Herzen steht dem Beitrittsritual nichts mehr im Wege.

Das Ritual findet dann statt, wenn der Rekrut dazu bereit ist, in der Regel nach der Grundausbildung, dies ist aber nicht zwingend notwendig oder möglich.

Im Vorfeld stehen aber auch noch einige organisatorische Aufgaben an.

Zum Durchführen braucht man ausreichend Wasser, ein Feuer (bestenfalls Lagerfeuer), eine Mixtur vom Prokurator der Gilde (Zusammensetzung kennt nur er) und einen Siegelring der Gilde (egal ob vom Prokurator, Gildenmeister oder einem Großmeister).

Das Ritual kann von jedem Gildenmitglied durchgeführt werden, welcher es selbst schon durchlaufen hat, solange er die richtigen Utensilien bei sich trägt, die für das Ritual gebraucht werden.

 

 

Das Ritual

 

Kurzfassung

Reinigung von Körper und Seele (Nieder Knien, Wasser trinken, Wasser über den Kopf)

Annahme des herzeigenen Feuers (Mixtur trinken)

Überleben der Nacht (Lagerfeuererkenntnis des Selbst, Feier, Kuss des Siegels und Ernennung des neuen Namens)

 

 

Das Ritual

Langfassung

Rieten-Text

„In dunkler Nacht wirst du von uns gehen.

In dunkler Nacht wirst du von uns gehen, doch fürchte dich nicht, denn du wirst wieder geboren.

(Wasser trinken)

Dieses Wasser, reinige nun deine Seele, von all dem, was hinter dir liegt.

Es reinige nun deine Seele von all den Verfehlungen, die du wahrhaft bereust.

….

Dieses Wasser reinige nun dein Haupt, so dass du klarer siehst.

(Wasser trinken)

Dieses Wasser reinige nun all deine Verfehlungen von dir, so dass du bereit bist für die Flamme, in dir.

….

Mache dich nun bereit für die Flamme. Nehme diese an.

(Mixtur trinken)

Nun ertrage dein eigenes Feuer und brenne all deine Verfehlungen aus.“

….

(Sollte der Anwärter noch gehen können, so soll er jetzt zur Feuerstelle aufbrechen, wenn nicht so muss er dort hin getragen werden. Dort Blicke er nun so lange ins Feuer, bis er wieder zu vollen Kräften gekommen ist oder tot ist)

….

(Sollte er erstarkt wieder kehren, aus der Trance, so ist der Moment des Feierns eines neuen Gildenbruders gekommen)

….

(Solange er nun noch nüchtern genug ist und noch gehen kann, kniet er nieder, küsst den Siegelring der Söldnergilde und erhält im Anschluss seinen Gildennamen)

 

 

Findung der neuen Namen und Bedeutung

Namen und Bedeutung

Jedes vollwertiges ausgebildetes Mitglied der Söldnergilde Hohensolms, der das Ritual durchlaufen hat, bekommt mit Mitspracherecht einen neuen Name verliehen. Dieser Gildenname, der mit seinem Charakter oder Fähigkeiten verbunden ist, ersetzt seinen Familienname innerhalb der Gilde, dabei wird der Vorname und jeweilige Titel oder Adelstitel beibehalten. Außerhalb der Söldnergilde ist es nicht Verboten ihn auch weiterhin bei seinem Geburtsnahmen zu nennen.

 

Hier nun im Folgenden aufgelistet einige Namen mit ihren Bedeutungen

 

de Kurprinz                  von Adeliger Existenz                                       

de Pirat                        ehemaliger/immer noch Freibeuter oder Seefahrer

de Magi                      Magiebegabter oder Magier

de Schatten                  Perfektionist des Schleichens oder Tarnens

de Superbia                  lateinisch für Hochmut    

de Wolf                       jemand der mit Wölfen zu tun hat oder einen solchen Titel trägt

de Falke                      jemand der mit Falken zu tun hat oder sehr gut sehen kann

de Lux                         jemand der Luxe züchtet oder gerissen ist wie ein Lux

de Bär                        ein Bärenjäger oder jemand der groß und stark ist

de Horn                      von Trinkhorn bis Signalhorn mit aller Hand Hörner bestückt

de Krug                       trinkfest oder Handwerker der Krüge herstellt

de Sword                     Schwertträger oder Schwertkämpfer

de Axe                         Axtkämpfer auch als Axes mit zwei Äxten

de Hammer                  Hammerkämpfer oder Schmied

de Bow                       Bogenschütze auch als Longbow mit einem Langbogen

Man sieht der Name, dem der Söldner nach dem Ritual trägt muss nicht einmalig sein, sondern kann von mehreren Gildenbrüdern gleichzeitig getragen werden.

 

 

 

Befehlsstruktur (Gildenverfügungen[Auftragsschreiben-Ächtungserklärungen])

 

Gildenverfügungen

Gildenverfügungen werden alle Aufträge der Söldnergilde Hohensolms genannt, die von einem Mitglied des Hohen Rates der Gilde erteilt werden. Diese Aufträge werden in schriftlicher Form festgehalten. Es gibt sowohl Auftragsschreiben, wie auch Ächtungserklärungen.

 

Auftragsschreiben

Mit solchen Verfügungen wird sowohl das tägliche Leben geregelt, so wie alle gesonderten Absichten nachgegangen.

Jeder Ausbildungsmeister erhält sein eigenes Auftragsschreiben, in dem seine Zuständigkeiten, sein Zuständigkeitsbereich und gesonderte Befehle festgehalten sind.

Abgesandte und Unterhändler der Söldnergilde erhalten Auftragsschreiben um ihre Befugnisse nachzuweisen.

Auftragsschreiben erlangen erst mit der Unterschrift eines Mitglieds des Hohen Rates der Söldnergilde zur Wirksamkeit.

 

Ächtungsschreiben

Wenn eine Länderei oder eine Privatperson, gegenüber der Söldnergilde sich in Ungnade bringt, wird sie mit einen Bann belegt. Ächtungsschreiben sind Verfügungen, die für alle Mitglieder der Söldnergilde bindend sind. Geächtete können mit Maßnahmen rechnen, wie durch die Söldnergilde subventionierte Aktionen oder Kriegshandlungen gegen sich. Weiter wird jeden Söldner verboten für den oder die Geächteten zu arbeiten.

Solche brieflichen Erklärungen oder auch Schriftrollen, werden von Mitgliedern des Hohen Rates erstellt und durch den Prokurator mit siegeln des Schreibens wirksam.

 

 

 

Rechte und Pflichten

 

Hauptsitz und Söldnerschulen  Der Zutritt zu den Söldnerschulen darf keinem Mitglied der Gilde verwehrt werden. Der Hauptsitz der Söldnergilde darf nur von vollwertigen Mitgliedern der Gilde aufgesucht werden.

 

Brüderlichkeit   Allen Gildenbrüdern ist Hilfe und Asyl zu gewähren, so sie sich keiner Verfehlung zu schulden haben kommen lassen. Finanziell sowie mit Kampfkraft sind sie zu unterstützen, so sie sich durch unseren Söldnerbrief ausweisen können.

 

Gildenmeister     Der Gildenmeister muss jedem Gildenmitglied gehör schenken, sobald es das Beitrittsritual abgelegt hat.

 

Bestimmung      Credo und Kodex sind zu leben. Geheimnisse sind zu waren. Freiheit ist zu genießen.

 

Gildensatzung   Nur Abgesandten und Unterhändlern ist es gestattet, mit Gildenverfügung, Außenstehenden Auszüge aus der Satzung vorzutragen, die Gildensatzung ist  ansonsten keinen Außenstehenden mit zu teilen.

 

Siegel der Söldnergilde   Nur Mitglieder des Hohen Rates der Söldnergilde und durch Gildenverfügung Beauftragte ist es erlaubt ein Siegel der Gilde zu benutzen.

 

Wiederbelebungsritual             Die Söldnergilde räumt jeden Söldner das Recht ein, seinen Leichnam zurück, zur Gilde führen zu lassen, damit der Prokurator ein Wiederbelebungsritual durchführen kann. Zu beachten ist dabei nur, dass bei jeder Wiederkehr der Seele ein Teil von ihr verloren geht und mehr als Sieben mal noch niemand erfolgreich zurück geholt werden konnte. 

 

 

Rechte und Pflichten

 

Söldnerbriefe    Großmeistern der Söldnerschulen obliegt es Söldnerbriefe auszustellen.

 

Kontrakte             Gelehrten der Söldnerschulen obliegt das Verfassen von Kontrakten für die Söldner.

 

Pflicht               Die Gildensatzung und den Gildenverfügungen ist nach zu kommen und verpflichtend.

 

Hoher Rat der Söldnergilde  Des Hohen Rates Mitglieder sind der Gildenmeister, der Prokurator, sowie alle Großmeister und in die pflichtgenommene Gildenmitglieder eines Landes. In die pflichtgenommene Gildenmitglieder sind entweder adelige Gildenmitglieder des jeweiligen Landes oder Gildenmitglieder, die zu einen bestimmten Abhandlungspunkt, des Hohen Rates, besondere Stellung nehmen können.

 

Bann der Söldnergilde    Ächtungen von Gildenmitgliedern hat ein sofortiger Ausschluss Desjenigen zu folge. Auch Mitglieder des Hohen Rates können mit einer Ächtung belegt werden und somit aus der Gilde ausgeschlossen werden.

 

Schuldner der Söldnergilde                Sollte ein Auftraggeber eines Söldners nicht dessen Sold oder Auslösung bezahlen können, so gilt dieser als Schuldner der Söldnerschule, in der, der Söldner ausgebildet wurde. Schuldner bleiben so lange Schuldner, bis sie die Summe an Talern beglichen haben. Ein Schuldner muss mit der zuständigen Söldnerschule ein Abzahlungsabkommen treffen oder einen neuen Rekruten für die Söldnerschule stellen. Schuldnern wird verboten, bis zum Ausgleich, der Schulden, neue Söldner anzuheuern.

 

 

 

Gildengerichtsbarkeit (Gildensatzung,Kodex,Credo-Auslegung-Strafmaß)

 

Gildensatzung, Kodex, Credo

Verstoße gegen die Gildenbestimmungen und die Grundsätze der Söldnergilde werden bestraft. Das Strafmaß richtet sich nach der Schwere des Verstoßes oder der Verfehlung.

Sollten Gesetze von Ländern gebrochen worden sein, die nicht von Bestimmungen der Söldnergilde betroffen sind, so hat das Gildenmitglied sich nur vor diesem Lande zu verantworten. Es wird ihm dabei die Unterstützung der Gilde zugesichert.

Sollten Gesetze von Ländern gebrochen worden sein, die von Bestimmungen der Söldnergilde ebenfalls verurteilt werden, so hat das Gildenmitglied sich gegenüber des Landes und der Söldnergilde zu verantworten. Falls möglich muss der Söldner sich zuerst vor der Gilde verantworten und diese Strafe tragen.

 

Auslegung

Die Entscheidung über den Umfang der Strafe treffen Gildenmeister und Prokurator gemeinsam. Nur von im Credo, Kodex, Manifest oder Gildensatzung schon getroffenen Entscheidungen darf nicht abgewichen werden.

 

Strafmaß

Das Spektrum der Strafen ist überschaubar, es gibt nur drei.

Geldstrafe

Scheiden aus der Gilde

Tod durch durchtrennen der Kehle (Höchststrafe)

 

 

 

Verfehlungen (Auflistung-Erweiterungsdurchführung Basislager)

 

Verfehlungen

 

Nicht beauftragter Mord

Nicht beauftragter Diebstahl

Töten von Unschuldigen, wie Händlern und Bauern

Sklaverei

Ehebruch

Nicht beauftragter Lug und Betrug

Bezahlen mit falscher Münze

Herstellen von Todestränken

Nicht genehmigte Weitergabe von Gildengeheimnissen

Unterlassene Hilfeleistung gegenüber einem Gildenbruder

Fälschen von Gildenverfügungen

 

 

Auf Ursachen hin, die noch nicht absehbar sind, darf diese Liste vom Gildenmeister und Prokurator, auch ohne ein Treffen des Hohen Rates, erweitert werden.

Der Hohe Rat der Söldnergilde hat aber das Recht diese Erweiterung zu wiederufen, durch Mehrheitsentscheid.

 

 

 

Gründungsgeschichte

 

„Geschmiedet in dunkler Nacht flammte in den Herzen vieler Söldner der Mittelande ein Feuer, immer schon da und gut verborgen. Der Wunsch nicht nur zu kämpfen und zu töten, sondern ihren Leben einen Sinn zu geben. Söldner ein Beruf freier und öffentlicher als kaum ein anderes Handwerk. Ohne die Freiheit zu verraten, sesshaft werden zu müssen oder sich in irgendein Gebilde hinein zwängen zu müssen, sehnen sich viele nach einen Credo. Einen Glaubensbekenntnis zu dem Ursprung des Söldnerwesens.“ –Worte Ragnas

1213, während eines wechselhaften Sommers trafen Soldaten Riefens auf eine herumziehende Söldnerkohorte, im Lande Hohensolms.

Die Soldaten, unter Führung Admiral Don Leonhard de la Langerkamp landeten zirka neun Mondzyklen zuvor an den Küsten der Mittelande, mit der Galeere Real, die mit einer Minimalbesatzung immer noch vor Anker liegt. Zusammen mit den Truppen unter General Karl Al Aziz zogen sie für das Königreich Riefen durch die Lande, um einen königlichen Befehl zu befolgen.

Die Söldnerkohorte unter Befehl von Ragna Hornsson und Stephan Leboeuf zogen schon längere Zeit, nämlich seit ihrer Vereinigung im Jahre 1211, Arbeit und Bestimmung suchend durch verschiedene Lande. Der Zusammenschluss dieser Männer kam zustande als, der damalige General Leboeuf auf die Seiten Ragnas wechselte und gegen seinen arroganten und sadistischen König rebellierte, die Söldner unter Ragna belagerten zu dieser Zeit die Königsburg des Landes Unterwald.

Söldnerkohorte und Soldaten Riefens standen sich nun auf einen Plateau, bei Braunfels gegenüber. Jede Seite erwartete den Angriff, der Anderen und machte sich kampfbereit, doch zur Überraschung der Soldaten kam ein Unterhändler der Söldnerkohorte, mit einer weisen Flagge und bat um Verhandlungen.

Die Verhandlungen dauerten über den Abend und die gesamte Nacht lang. Bei den einfachen Soldaten und Söldnern floss in dieser Nacht viel Alkohol. Bei Morgengrauen hatten alle Verhandlungspartner neue Namen, ein Ritual durchlaufen, ein Credo und Kodex verfasst und eine neue Gilde gegründet.

Ragna trat vor die versammelten Truppen und sprach folgende Worte: „All jenen Söldnern, die diese Flamme in sich spüren soll in Hohensolms eine geistige Heimat gegeben werden. Um viele Söldner aus ihrem tristen und stumpfen Leben zu befreien wird hiermit die Söldnergilde Hohensolms gegründet. Die Gründungsmitglieder bestimmen hiermit fünf aus ihren Reihen, die von nun an Großmeister genannt werden, ebenfalls einen der von nun an Prokurator und einen der Gildenmeister genannt wird. Kommend sind die Gründungsmitglieder aus den verschiedensten Ländereien und so wird auch jede Art von Kampf und Kriegstechnik gelehrt, die uns bekannt ist. Verteilt auf fünf befestigte Anlagen, Bollwerken aus Holz und Stein, werden Gildenschulen gegründet. Söldnerschulen die das Manifest und das Credo bewahren und lehren sollen. Als Sold für die Bereitstellung der Ländereien an die Gilde wird den Fürstentum Hohensolms eine jährliche Abgabe von 50 Goldtalern, mittelländischer Währung zugesichert. Der repräsentative Hauptsitz der Gilde wird in der Stadt Hohensolms liegen.“

Nachdem er diese Worte sprach verfassten Gelehrte das Manifest.

 

 

Austritt aus der Gilde

Bestimmungen

 

Eigentlich ist es nicht Notwendig als Söldner aus der Gilde zu scheiden, da im Grunde jeder einfache Söldner seines eigenen Glückes Schmied ist und somit vollkommen Autonom und Selbstständig in seinem Handeln und damit in seiner Handlungsfreiheit ist. Verpflichtungen entstehen ihm so gut wie keine. Sein Sold gehört ihm.

Der Gildenausstieg wird durch einen Vergessenstrank durchgeführt.

Mit diesem Trank trifft man ziemlich genau den Zeitraum, in dem sich der Söldner in der Gilde befand. Der Trank löscht dabei keine emotionalen Erinnerungen aus, Gefühle gegenüber Menschen und anderen Rassen bleiben unberührt, nur die Erinnerung fehlt. Auch werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht beeinflusst.

Ein weiteres und somit letztes Privileg, welches die Söldnergilde ihrem scheidenden Mitglied zu gesteht ist ein persönlicher Brief, dem er sich selber schreiben darf, um zum Beispiel sich selbst seine Beweggründe zu erläutern. Inhalt des Briefes darf aber mit keinem Word irgendein, für Außenstehende, geheimes Detail der Gilde sein. Seine Herkunft und andere, von der Gilde unabhängige Lebensbegebenheiten dürfen im Brief verfasst werden.

Der Vergessenstrank muss vom Prokurator oder einen seiner Helfer angefertigt worden sein.

 

 

 

 

Unterzeichner

 

 

 

(Originaltext: Gregor Wolf, aktualisiert 25.02.2014)

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